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Bau einer Nachtbeleuchtung für Aquarien

Irgendwie stand plötzlich die Idee im Raum, dass man mal eine Nachtbeleuchtung für das Aquarium basteln müsse. Ist doch sicher schön, wenn nach dem Ausschalten der Tagesbeleuchtung das Aquarium in sanftes Mondlicht getaucht wird. Zufälligerweise hatte ich auch noch ein paar blaue LEDs inklusive Vorwiederstand rumliegen. Das Folgende soll weniger eine ordentliche Anleitung sein, sondern mehr ein Bericht, in der Hoffnung manche Leser auf neue Ideen zu bringen ;)
Also wurden die Sachen, wie in der Liste zu sehen, zusammen gesucht.
  • LEDs
  • passende Vorwiderstände
  • (12V) Trafo
  • Kabel
  • Anschlüsse
  • Lötzinn,Lötkolben, Zange, 2 Hände oder besser 3
  • Ganz wichtig sind die Vorwiderstände. LEDs sind für kleine Spannung, abhängig von der LED, ausgelegt. Beim Betrieb direkt an einem 12V Trafo würden sie sofort durchbrennen. Daher braucht man die Vorwiderstände. In meinem Fall waren es 470 Ohm für 12V. Berechnen kann man den Widerstand folgend R = (Ub - Ul) / Il . R ist der Vorwiderstand, Ub die Trafo-Spannung, Ul die Spannung der LED und Il der Strom der LED. Ul und Il sind normalerweise mit angegeben, wenn man LEDs kauft.
    Nun nimmt man einen Trafo, welcher ein altes Handy-aufladeding sein kann, oder Netzteil von einen Router oder sonstiges. Jedenfalls einen trafo mit Gleichstrom zwischen 6 und 12V. Den Stecker kann man abknipsen und bei den Kabeln ist wichtig, was + und - ist. Am besten kann man dies mit einem Multimeter testen. Wichtig ist auch, dass man sich klar macht, wo bei den LEDs Anode(+) und Kathode(-) sind. Steht das alles fest, kann man die Anschlüsse dranlöten. Natürlich kann man auf Anschlüsse verzichten. Ich fand diese jedoch sehr praktisch, da man so nach Bedarf mehr Lichter dran hängen kann, zusätzliche Sachen wie Lüfter oder den Trafo für etwas ganz anderes verwenden kann.
    Wichtig ist, dass die LEDs später parallel geschaltet werden. Hier notfalls nochmal in den Physik-Schulbüchern stöbern, falls die Bedeutung unklar ist. Vorwiderstände werden an die LEDs gelötet, wobei egal ist, an welche Seite.

    Nun noch Anschlüsse an die LEDs und den Trafo. Dabei auf richtige Polarität achten! Alles noch schön mit Band umwickeln, um gut zu isolieren. Anschlüsse verbinden und kurzer Test in der Steckdose. Wenn es funktioniert, kann man nach belieben weitere LEDs anhängen. Elektrizität und Wasser sind immer etwas heikel, auch wenn es nur 12V sind. Jedenfalls sollte man auf eine gute Befestigung achten. Auf dem letzten Bild sieht man das Endergebniss. Fazit: Ist mal ganz lustig, aber doch etwas mager ausgeleuchtet mit 5 LEDs. Man muss hinzusagen, dass die LEDs eh bei mir rumlagen und ich nicht weiß, wie hell (in Candela) sie sind. Diese sind über 5 Jahre alt und heute wird man wohl defintiv hellere/bessere LEDs kaufen können, die dann auch ein besseres Gesamtbild liefern.