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Bau einer AquarienrückwandAnschliessend wurden das Styropor grob zurecht geschnitten und mit Zahnstochern und Styropor-Kleber in Form gebracht. Nachdem alles gut getrocknet war wurde mit einem Messer am Styropor rumgeschabt um ihm ein etwas gröberes, felsiges Aussehen zu geben ... dabei gabs ordentlich Cappuccino zum Trinken ;)
Epoxidharz... ein fieses Zeug. Es ist ein Kunststoff, welcher durch das Mischen eines Harz und eines Härters entsteht. Harz und Härter sind beides flüssige Stoffe, die für sich alleine genommen entweder giftig, reizend oder irgendwie anders ungeniessbar sind... in jedem Fall nix, was man seinen Tieren antuen möchte. Kommen diese beiden Flüssigkeiten zusammen entsteht ein wirklich harter Kunststoff der Lebensmittel-echt ist und somit keinerlei Gefahr für Mensch und Tier darstellt. Vorraussetzung ist das richtige Mischungsverhältnis zwischen Harz und Härter. Wird dieses nicht korrekt eingehalten, so härtet das ganze nicht richtig aus und es bleibt eine klebrige Wand zurück, die noch die giftigen Eigenschaften der Einzelkomponenten besitzt. Daher sollte man beim Mischen auch nicht einfach einen Messbecher aus der Küche nehmen sondern mit einer genauen Waage auf das Gramm genau abwiegen. Je grösser die zu mischende Menge desto genauer lässt sich abwiegen. Zu Bedenken ist, dass man Pinsel als auch Behälter nicht wieder sauber kriegt und somit wegschmeissen muss... sollte man vielleicht bedenken, bevor man das ganze in Mutters wertvollem Porzelan anrührt. Einmal zusammengerührt, hat man etwa eine Stunde um die Rückwand anzupinseln. Ich hab das in 2 Schritten gemacht: einmal vorne, einmal hinten. Ein weiterer Nachteil ist, dass getrocknetes Epoxidharz glänzt. Zumindest der Teil über Wasser ... unter Wasser gibt es das nicht. Aus diesem Grund habe ich den Landteil noch gut mit Sand bestreut, welcher super in dem Epoxidharz kleben bleibt, wodurch sich eine noch natürlichere Oberfläche bildet.
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